Aktuelle News zum Thema Kinder- und Jugendreisen auf: www.JugendreiseNews.de

Checklisten, Konzepte, Leitfäden, Maßnahmenkataloge

Konzepte von Verbänden

Leitfaden für Hygieneschutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung von Krankheitserregern Risikobeurteilung für Kinder- und Jugendgruppenreisen (Reisenetz)

Die Intention dieses vom Reisenetz-Qualitätsauschuss erstellten Leitfadens ist es, Denkanstöße für die eigene Konzepterstellung zur Umsetzung von Kinder- und Jugendreisen in Zeiten von COVID 19 zu liefern.
Es handelt sich um kein Konzept für sichere Kinder- und Jugendreisen, sondern um einen Leitfaden an welchen Stellen jeder Veranstalter sein Konzept überprüfen und gegebenenfalls anpassen sollte. Das Augenmerk liegt auf den Veranstalter typischen Punkten: Vor der Reise, Mitarbeiter, Betreuung und Programm.

Konzepte von Veranstaltern

Konzept „Sicheres Reisen in Covid-19 Zeiten“ (FoB, YAT)

FoB hat gemeinsam mit YAT ein Konzept mit Regeln und Maßnahmen erarbeitet, die Reiseteilnehmern ein sicheres Reisen in Zeiten von Covid-19 ermöglichen.

Konzepte von Kinder- und Jugendunterkünften / Unterkünften

Leitfaden zu SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards in Jugendherbergen (DJH)

Die Corona – Pandemie erfordert eine dringende Weiterentwicklung bzw. Anpassung des Hygienemanagements in den Jugendherbergen des Deutschen Jugendherbergswerkes. Jugendherbergen sind als Gemeinschaftsunterkünfte, in denen Kinder und Jugendliche betreut werden, verpflichtet, in Hygieneplänen innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Einhaltung der Infektionshygiene festzulegen. Damit wird der Zweck verfolgt, Infektionsrisiken zu minimieren. Die Arbeitsschutzmaßnahmen, die erweiternd zu dem Hygieneplan/-plänen der Landesverbände zu nutzen sind, verfolgen die Ziele:

  • die Gäste der Jugendherbergen und die Bevölkerung durch die Unterbrechung der Infektions- ketten zu schützen,
  • die wirtschaftliche Aktivität der Jugendherbergen wiederherzustellen / zu erhalten,
  • die Gesundheit der Beschäftigten zu sichern / zu erhalten,
  • Unterstützung im Arbeitsalltag zu bieten sowie
  • Sicherheit zu vermitteln und Ängste abzubauen.

Hygienemaßnahmen in Kinder- und Jugendunterkünften

Entsprechend des Infektionsschutzgesetzes sind Kinder- und Jugendunterkünfte verpflichtet, Hygienepläne zu den innerbetrieblichen Verfahrensweisen zur Einhaltung der Infektionshygiene zu erstellen und umzusetzen. Durch die Corona-Pandemie sind diese Konzepte verpflichtend anzupassen und zu erweitern. Sie treffen Aussagen und dienen dem Schutz der Gäste und der Mitarbeiter*innen, bieten Unterstützung im Arbeitsalltag und vermitteln Sicherheit.

Beim Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Dresden finden Sie ein Hygienekonzept für Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit, ebenso die Stadt Leipzig.

Hygienekonzept und Konzeptbeispielen der AdB-Mitgliedseinrichtungen

Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstättenverordnung e.V. hat von der Hygieneberatung HyCo Mück ein Konzept entwickeln lassen, das sie Mitgliedern zur Verfügung stellen. Das Hygienekonzept kann an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Neben dem eigentlichen Konzept beinhaltet das Paket auch Checklisten und Aushänge zur Information von Gästen und Mitarbeitenden, sowie Hygienekonzepte von AdB-Mitgliedseinrichtungen.

 

Entscheidungshilfen zur Durchführung, Absage oder Veränderung

Orientierungshilfe der (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen

Sollen oder können die Ferienfreizeiten in diesem Sommer stattfinden oder sind eine Absage oder ein lokales Ferienangebot sinnvoller? Diese schwierige Frage steht derzeit an vielen Stellen im Raum. Die Orientierungshilfe der Jugendseelsorge-Abteilungen in den NRW-Bistümern möchte hier eine Hilfestellung bei der Entscheidung liefern. In Form einer Checkliste können die Ferienfreizeiten aus verschiedenen Perspektiven in den Blick genommen werden. Damit sollte eine verantwortungsvolle Entscheidung möglich sein.

Offizielle Empfehlung für den Umgang mit Ferienfreizeiten angesichts Corona

„Wie sollen wir angesichts Corona mit den anstehenden Sommermaßnahmen umgehen?“ Ein Orientierungspapier der Ev. Jugend von Westfalen beleuchtet die Komplexität des Themas, klärt über juristische Hintergründe auf und will durch Kriterien bei der individuellen Entscheidungsfindung helfen.

Konzepte von Bund und Ländern

Informationen zu Kinder- und Jugendreisen der Landesregierung MV

Auf den Seiten der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern finden Sie Informationen zu den Kinder- und Jugendreisen. Seit dem 18. Mai sind diese in Mecklenburg-Vorpommern wieder möglich.
Für Kinder- und Jugendreisen, wie für alle Angebote und Maßnahmen der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit sowie der Förderung der Erziehung in der Familie, enthält die Corona-JugVO gesonderte Regelungen.

„Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ zur CoronaSchVO NRW

Die nachfolgenden Hygiene- und Infektionsschutzstandards gelten für die nach der CoronaSchVO NRW zulässigen Angebote und Einrichtungen, soweit auf diese Anlage verwiesen wird. Die nachfolgenden Standards bilden nur die Verpflichtungen ab, die sich aus dem Infektionsschutzgesetz des Bundes und der CoronaSchVO NRW ergeben. Ggf. weitergehende Pflichten zum Infektionsschutz bzw. zur Hygiene aus anderen Rechtsvorschriften (z.B. Arbeitsschutzrecht) müssen ebenfalls und ggf. auch dar- über hinaus beachtet werden.

Transport

Empfehlungen bei Wiederaufnahme des Busreiseverkehrs/Gelegenheitsverkehrs

Im Zuge erster Lockerungen im Tourismussegment sind Busse eine geeignete Alternative zum Individualverkehr. Nicht nur die hervorragende Umweltbilanz, sondern auch das Konzept einer festen Reisegruppe erweist sich als besonders sinnvoll. Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. , der RDA – Internationaler Bustouristik Verband e.V. und gbk – Gütegemeinschaft Buskomfort e.V. haben gemeinsame Empfehlungen  herausgegeben.

 

Weitere Unterbringung

Übersicht für Sicherheit- und Hygienekonzepte der DEHOGA

Der Schutz von Gästen und Mitarbeitern vor Ansteckung wird noch für längere Zeit eine extrem wichtige Rolle spielen. Denn weder das Coronavirus noch die Angst vor Infektionen werden verschwunden sein. Ganz unabhängig von den Bestimmungen der Corona-Verordnungen der Bundesländer und der amtlichen Vorgaben des Arbeitsschutzes gilt es also, sich im Betrieb vorzubereiten.
Der DEHOGA Bundesverband gibt einen ersten Überblick, welche betriebliche Maßnahmen eingeleitet werden können, um das Infektionsrisiko zu senken. Ziel solcher Maßnahmen ist nicht nur der effektive Schutz von Gästen und Mitarbeitern, sondern sie sollen allen Beteiligten auch ein höheres Sicherheitsgefühl vermitteln. Die Übersicht will denjenigen, die das betriebliche Sicherheits- und Hygienekonzept planen, festlegen und umsetzen müssen, Anregungen geben.

Handlungsempfehlungen für die Campingwirtschaft

Der Bundesverband für Campingwirtschaft hat Handlungsempfehlungen für Campingunternehmer zur Wiedereröffnung von Camping- und Wohnmobilstellplätzen in Deutschland herausgegeben.

Verpflegung

Informationsblätter zur Gemeinschaftsverpflegung in Zeiten der Corona-Krise

Was bei der Verpflegung in der aktuellen Situation im Gruppen- oder Klassenraum oder in der Mensa beachtet werden sollte, damit alle gesund bleiben, hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. Sektion Schleswig-Holstein (DGE-SH) auf Informationsblättern zusammengefasst.

HACCP-Konzept

Die Einhaltung von Hygienestandards ist in Unternehmen, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten oder transportieren von entscheidender Wichtigkeit. Das Hazard Analysis and Critical Control Points (kurz HACCP)-Konzept orientiert sich an den bestehenden gesetzlichen Anforderungen für die Lebensmittelindustrie und dient somit als Grundlage um alle Faktoren, die ein potentielles Gesundheitsrisiko für den Konsumenten darstellen, systematisch zu ermitteln. Das versetzt Sie in die Lage, gesundheitliche Risiken zu vermeiden oder auf ein akzeptables Niveau zu reduzieren.

Krisenbewältigung und Maßnahmen zur Hygiene­sicherung im Zuge der Corona­krise – TÜV Süd –

TÜV Süd hat eine Checkliste veröffentlicht welche Tipps für Gastronomie­ und Lebensmittelbetrie­be für die Wiederinbetriebnahme nach vorüber­gehender Außerbetriebnahme oder Stilllegung gibt. Teil (3) soll bei der Planung hygienesichernder Maßnahmen für die Wiederinbetriebnahme nach vorübergehender Stilllegung eine Orientierung geben, damit Sie strukturiert vorgehen können. Eine Information der TÜV SÜD Food Safety Institute GmbH und TÜV SÜD ELAB GmbH.

Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gewerbe

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gewerbe (BGN) hat ein Handlungshilfe für Betriebe veröffentlicht um die Ausbreitung des Corona-Virus zu vermeiden.

Merkblatt: Betriebliche Maßnahmen

Merkblatt: Maßnahmen bei Tätigkeiten mit Kundenkontakt

Aktivitäten

Methodensammlung – „Corona-konforme“ Übungen

Im Online-Workshop „Corona-konforme Erlebnispädagogik an Schulen und mit Schulklassen“ des Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik ist eine umfassende Sammlung von Methoden entstanden, die unter den aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden können.

DGfdB Pandemieplan für Schwimmbäder

Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V. (DGfdB) hat einen Pandemieplan für Schwimmbäder erarbeitet. Darin wird beschrieben, wie Schwimmbäder auch in einer fortbestehenden Ansteckungslage betrieben werden können, in Bezug auf das eigene Personal, aber auch die Badbesucher. Wenn ein Schwimmbad im Verlauf einer, z. B. sich abschwächenden, Pandemie weiter betrieben wird, ist es erforderlich, weitere Ansteckungen zu vermeiden. Darauf muss sich die Organisation des Badebetriebes einstellen, es müssen dies aber auch die Besucher. Hier kommen also vor allem Maßnahmen in Bezug auf den Personaleinsatz und des eigentlichen Badebetriebes mit Besuchern zum Tragen.

Maßnahmen für Seilgärten und Kletterwälder

Die Mitglieder der International Adventure Park Association (IAPA e.V.) haben gemeinsam eine Strategie entwickelt, wie die derzeit gültigen Regularien hinsichtlich Hygiene- und Abstandsregeln in den Kletterwäldern umgesetzt werden können. Diese sind in einem offenen Brief formuliert.

Strategie- und Maßnahmenpapier zur Durchführung von Kanuvermietungen

Kanufahren bietet vielen Menschen auch in diesen Krisenzeiten hervorragende Möglichkeiten zur sportlichen Bewegung in der Natur. Das Bedürfnis nach Bewegungsangeboten und Abwechslung von Einzelpersonen, Paaren und Familien ist zurzeit durch die Kontaktbeschränkungen sehr groß. Anders als bei anderen Individualsportarten wird dabei kein durch andere Sportler stark frequentierter Rad- oder Fußweg genutzt. Das Paddeln bietet Menschen eine Möglichkeit der Bewegung und Erholung an der frischen Luft, die nicht zu einer höheren Personendichte im öffentlichen Raum führt.

Handlungsleitlinien für die Wiedereröffnung von Freizeitparks

Freizeitparks (einschließlich Wildparks und Zoologischen Gärten, aber auch Indoor- Erlebniseinrichtungen) bieten optimale Voraussetzungen für die Umsetzung von Schutz- und Hygienebestimmungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Infekti- onsrisiken können durch die systematische und konsequente Umsetzung spezifischer Maßnahmen in den Parks deutlich reduziert werden.

 

Teamer*innen

Methodensammlung – „Corona-konforme“ Übungen

Im Online-Workshop „Corona-konforme Erlebnispädagogik an Schulen und mit Schulklassen“ des Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik ist eine umfassende Sammlung von Methoden entstanden, die unter den aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden können.

Handlungsempfehlungen des BundesForum

Die Bedeutung von Teamer*innen im Kinder- und Jugendreisen und bei Ferienfreizeiten ist durch die Corona-Pandemie noch größer geworden. Hygiene- und Sicherheitsstandards werden durch Teamer*innen vermittelt, durchgeführt und überprüft. Vor den Maßnahmen im Sommer 2020 müssen mit allen Teamer*innen besondere Schulungen zur Umsetzung und Einhaltung des Hygienekonzeptes stattfinden. Diese sind unbedingt auch zu dokumentieren!

Mitarbeiter*innen E-Learning EPICERT

Die Schulung bündelt die validen Fakten, die von Instituten veröffentlicht wurden und überträgt sie in eine Methodik aus dem Qualitätsmanagement, um Mitarbeiter*innen und Arbeitgeber*innen virtuell schnell und effizient zu schulen. Vorteile:

  • Die zertifizierte Mitarbeiterschulung EPICERT kann mit einfachen E-Learning Methoden effizient alle Mitarbeiter*innen zeitnah in den Grundlagen der Epidemieprävention und Risikominimierung unterweisen.
  • Bei Einstellungen können vorgeschriebene Schulungen online und ortsunabhängig durchgeführt werden.
  • Das Zertifikat ist ein Nachweis für Mitarbeiter*innen sowie Arbeitgeber*innen.
  • Die zertifizierte Schulung beinhaltet den gleichen Grundlagenkurs und eine Checkliste, um die Risikobeurteilung und geeigneten Maßnahmen als Erweiterung des vorhandenen Unternehmenshygieneplan zu dokumentieren.

Es geht nicht darum, mit noch mehr Informationen die Arbeitgeber*innen und Mitarbeiter*innen zu überfordern, sondern um das Verständnis warum Richtlinien vorhanden sind und wie man diese praktisch umsetzen kann. Die Schulung soll helfen den Präventionsplan so zu erstellen, dass jeder die für ihn sinnvollen Maßnahmen durchsetzen wird.