Aktuelle News zum Thema Kinder- und Jugendreisen auf: www.JugendreiseNews.de

Handlungsempfehlungen

Laut den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik sind Reisen ins Ausland noch nicht möglich. Dadurch ergibt sich aber für alle Destinationen in Deutschland bei Nachweis und Einhaltung eines umfassenden Hygienkonzepts eine bessere Chance auf Durchführung von Ferienmaßnahmen. Wir empfehlen auf alle Fälle eine Kontaktaufnahme zum jeweils zuständigen Gesundheitsamt für detaillierte Absprachen und Hinweise auf die regionale Situation.

Das für Sie zuständige Gesundheitsamt finden Sie über die Seite des Robert-Koch-Institut.

Entscheidungshilfe zur Durchführung, Absage oder Veränderung

Sollen oder können die Ferienfreizeiten in diesem Sommer stattfinden oder sind eine Absage oder ein lokales Ferienangebot sinnvoller? Diese schwierige Frage steht derzeit an vielen Stellen im Raum. Die Orientierungshilfe der Jugendseelsorge-Abteilungen in den NRW-Bistümern möchte hier eine Hilfestellung bei der Entscheidung liefern. In Form einer Checkliste können die Ferienfreizeiten aus verschiedenen Perspektiven in den Blick genommen werden. Damit sollte eine verantwortungsvolle Entscheidung möglich sein.

Orientierungshilfe der (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen

Transport

Im Zuge erster Lockerungen im Tourismussegment sind Busse eine geeignete Alternative zum Individualverkehr. Nicht nur die hervorragende Umweltbilanz, sondern auch das Konzept einer festen Reisegruppe erweist sich als besonders sinnvoll.

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. , der RDA – Internationaler Bustouristik Verband e.V. und gbk – Gütegemeinschaft Buskomfort e.V. haben gemeinsame Empfehlungen bei Wiederaufnahme des Busreiseverkehrs/Gelegenheitsverkehrs herausgegeben.

 

Unterbringung

Bei der Auswahl der Zielorte wird ein Verfahren zur Einhaltung der Verkehrssicherungspflichten angewandt. Derjenige, der eine Gefahrenquelle schafft oder unterhält, hat die Pflicht, die notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen und Sicherungsmaßnahmen zu treffen, um Schäden anderer zu verhindern. Gerade im Hinblick auf die Einhaltung der Hygienestandards ist es unerlässlich darauf zu achten, dass die Unterkunft auch die nötigen hygienerelevanten Rahmenbedingungen erfüllt.

Arbeitsschutzstandard – Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Hygienemaßnahmen in Kinder- und Jugendunterkünften

Entsprechend des Infektionsschutzgesetzes sind Kinder- und Jugendunterkünfte verpflichtet, Hygienepläne zu den innerbetrieblichen Verfahrensweisen zur Einhaltung der Infektionshygiene zu erstellen und umzusetzen. Durch die Corona-Pandemie sind diese Konzepte verpflichtend anzupassen und zu erweitern. Sie treffen Aussagen und dienen dem Schutz der Gäste und der Mitarbeiter*innen, bieten Unterstützung im Arbeitsalltag und vermitteln Sicherheit.

Beim Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Dresden finden Sie ein Hygienekonzept für Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit, ebenso die Stadt Leipzig.

Übersicht für Sicherheit- und Hygienekonzepte der DEHOGA

Der Schutz von Gästen und Mitarbeitern vor Ansteckung wird noch für längere Zeit eine extrem wichtige Rolle spielen. Denn weder das Coronavirus noch die Angst vor Infektionen werden verschwunden sein. Ganz unabhängig von den Bestimmungen der Corona-Verordnungen der Bundesländer und der amtlichen Vorgaben des Arbeitsschutzes gilt es also, sich im Betrieb vorzubereiten.
Der DEHOGA Bundesverband gibt einen ersten Überblick, welche betriebliche Maßnahmen eingeleitet werden können, um das Infektionsrisiko zu senken. Ziel solcher Maßnahmen ist nicht nur der effektive Schutz von Gästen und Mitarbeitern, sondern sie sollen allen Beteiligten auch ein höheres Sicherheitsgefühl vermitteln.
Die Übersicht will denjenigen, die das betriebliche Sicherheits- und Hygienekonzept planen, festlegen und umsetzen müssen, Anregungen geben.

DEHOGA – Übersicht: Maßnahmen bei Wiedereröffnung – zum Schutz von Mitarbeitern und Gästen

Handlungsempfehlungen für die Campingwirtschaft

Der Bundesverband für Campingwirtschaft hat Handlungsempfehlungen für Campingunternehmer zur Wiedereröffnung von Camping- und Wohnmobilstellplätzen in Deutschland herausgegeben.

Verpflegung

HACCP-Konzept

Die Einhaltung von Hygienestandards ist in Unternehmen, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten oder transportieren von entscheidender Wichtigkeit. Das Hazard Analysis and Critical Control Points (kurz HACCP)-Konzept orientiert sich an den bestehenden gesetzlichen Anforderungen für die Lebensmittelindustrie und dient somit als Grundlage um alle Faktoren, die ein potentielles Gesundheitsrisiko für den Konsumenten darstellen, systematisch zu ermitteln. Das versetzt Sie in die Lage, gesundheitliche Risiken zu vermeiden oder auf ein akzeptables Niveau zu reduzieren.

Krisenbewältigung und Maßnahmen zur Hygiene­sicherung im Zuge der Corona­krise – TÜV Süd –

TÜV Süd hat eine Checkliste veröffentlicht welche Tipps für Gastronomie­ und Lebensmittelbetrie­be für die Wiederinbetriebnahme nach vorüber­gehender Außerbetriebnahme oder Stilllegung gibt. Teil (3) soll bei der Planung hygienesichernder Maßnahmen für die Wiederinbetriebnahme nach vorübergehender Stilllegung eine Orientierung geben, damit Sie strukturiert vorgehen können. Eine Information der TÜV SÜD Food Safety Institute GmbH und TÜV SÜD ELAB GmbH.

TÜV Süd – Tipps für Gastronomie­ und Lebensmittelbetrie­be für die Wiederinbetriebnahme nach vorüber­ gehender Außerbetriebnahme oder Stilllegung

Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gewerbe

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gewerbe (BGN) hat ein Handlungshilfe für Betriebe veröffentlicht um die Ausbreitung des Corona-Virus zu vermeiden.

Merkblatt: Betriebliche Maßnahmen

Merkblatt: Maßnahmen bei Tätigkeiten mit Kundenkontakt

Aktivitäten

Pandemieplan für Schwimmbäder

Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V. (DGfdB) hat einen Pandemieplan für Schwimmbäder erarbeitet, der in drei Teile aufgeteilt ist:

• Teil 1: Schließung – Stand-by
• Teil 2: Wiedereröffnung – Rückkehr zur Normalität
• Teil 3: Bäderbetrieb unter den Bedingungen einer Pandemie

Darin wird beschrieben, wie Schwimmbäder auch in einer fortbestehenden Ansteckungslage betrieben werden können, in Bezug auf das eigene Personal, aber auch die Badbesucher. Wenn ein Schwimmbad im Verlauf einer, z. B. sich abschwächenden, Pandemie weiter betrieben wird, ist es erforderlich, weitere Ansteckungen zu vermeiden. Darauf muss sich die Organisation des Badebetriebes einstellen, es müssen dies aber auch die Besucher. Hier kommen also vor allem Maßnahmen in Bezug auf den Personaleinsatz und des eigentlichen Badebetriebes mit Besuchern zum Tragen.

Zudem sind zur Verminderung des Ansteckungsrisikos eine Reihe von Maßnahmen erforderlich, die Auf- und Umrüstung der Badausstattung und einzelner Funktionsbereiche beinhalten.

„DGfdB Pandemieplan Bäder“ komplett als PDF zum Dowload

Maßnahmen für Seilgärten und Kletterwälder

Die Mitglieder der International Adventure Park Association (IAPA e.V.) haben gemeinsam eine Strategie entwickelt, wie die derzeit gültigen Regularien hinsichtlich Hygiene- und Abstandsregeln in den Kletterwäldern umgesetzt werden können. Diese sind in einem offenen Brief formuliert.

Offener Brief der IAPA – Corona und Exitstrategie Seilgärten_17.04.20

Strategie- und Maßnahmenpapier zur Durchführung von Kanuvermietungen

Kanufahren bietet vielen Menschen auch in diesen Krisenzeiten hervorragende Möglichkeiten zur sportlichen Bewegung in der Natur. Das Bedürfnis nach Bewegungsangeboten und Abwechslung von Einzelpersonen, Paaren und Familien ist zurzeit durch die Kontaktbeschränkungen sehr groß. Anders als bei anderen Individualsportarten wird dabei kein durch andere Sportler stark frequentierter Rad- oder Fußweg genutzt. Das Paddeln bietet Menschen eine Möglichkeit der Bewegung und Erholung an der frischen Luft, die nicht zu einer höheren Personendichte im öffentlichen Raum führt.

Handlungsleitlinien für die Wiedereröffnung von Freizeitparks

Freizeitparks (einschließlich Wildparks und Zoologischen Gärten, aber auch Indoor- Erlebniseinrichtungen) bieten optimale Voraussetzungen für die Umsetzung von Schutz- und Hygienebestimmungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Infekti- onsrisiken können durch die systematische und konsequente Umsetzung spezifischer Maßnahmen in den Parks deutlich reduziert werden.

Fachexpertise „Tourismus in Zeiten der Corona- Pandemie: Handlungsleitlinien für die Wiedereröffnung von Freizeitparks“ von Projekt M